Kodela RGBNeben Internetseiten, Broschüren, Büchern und Videos bieten auch Podcasts die Möglichkeit sich zu verschiedenen Themen zu infomieren.Podcasts sind aufgezeichnete Gespräche, Interviews oder sonstige Audiobeiträge, die man sich jederzeit zu Hause anhören kann.
Im Folgenden stellen wir kostenlose Podcasts vor, die sich mit dem Thema Demenz auseinandersetzen:

 

Demenz Podcast

 

Demenz PodcastHilfe und Unterstützung sind die Basis im Umgang mit Demenz.

Der monatlich erscheinende, kostenlose Demenz-Podcast von medhochzwei mit Moderatorin Christine Schön gibt An- und Zugehörigen von Menschen mit Demenz Halt im neuen Lebensabschnitt.

Jede Folge widmet sich einem bestimmten Thema, wie der Diagnose, Kommunikation, Alltagsgestaltung, rechtlichen Aspekten, dem Umgang mit Schmerzen oder auch Sexualität, Kunst, Musik und Sport.

Weitere Informationen und den Podcast zum Hören gibt es unter https://www.demenz-podcast.de/
 
 
Aktuelle Folge: "Zukunftsvisionen des Wohnens"

In dieser Folge geht es um Zukunftsvisionen des Wohnens für alte Menschen und für Menschen mit Demenz. Wir sprechen darüber mit Luzia Eitenbichler von der Bürgergemeinschaft Oberried e.V., die in einem Dorf im Schwarzwald dem demografischen Wandel Gemeinschaft entgegensetzt, mit Antje Ahlbrecht von der Evangelischen Altenhilfe Mülheim an der Ruhr gGmbH, die das Konzept der therapeutischen Pflege mit rehabilitativen Anteilen vorstellt, mit Birgitta Neumann, die mit dem Verein Leben wie ich bin – Selbstbestimmtes Wohnen in Potsdam e.V. eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz gegründet hat, mit Christa Schneider, deren Mann dort lebt und mit Annika Kron vom Kuratorium Deutsche Altershilfe über das Leben und Wohnen in städtischen Quartieren.

 

 Leben Lieben Pflegen

 

lebenliebenpflegenAnja Kälin hat den Verein Desideria Care mitgegründet, der Angehörige von Menschen mit Demenz unterstützt. Ihre Mutter und Oma waren an Demenz erkrankt. Peggy Elfmann schreibt auf ihrem Blog „Alzheimer und wir“ über die Alzheimer-Erkrankung ihrer Mutter und wie sie als Tochter damit umgeht.
Im Gespräch miteinander – und mit anderen Betroffenen und Experten – erzählen sie in „Leben, Lieben, Pflegen – Der Podcast zu Demenz und Familie“ von ihren eigenen Erfahrungen und den Herausforderungen, die das Leben mit Demenz mit sich bringt. Und sprechen darüber, welche Lösungen und manchmal ungewöhnlichen Wege sie gefunden haben
 
Zum Reinhören und Weitersagen:
https://desideriacare.de/podcast und auf Spotify, Apple Podcasts und Deezer
 
Aktuelle Folge: "Frontotemporale Demenz"

Demenz ist nicht gleich Demenz - Wie es den Menschen mit der Diagnose geht, hängt häufig auch von der Form der Demenzerkrankung ab. Eine Demenzform, die als besonders herausfordernd gilt, ist die frontotemporale Demenz. Die frontotemporale Demenz - oder kurz: FTD - ist Thema dieser Folge von "Leben, Lieben, Pflegen - Der Podcast zu Demenz und Familie". 

Die frontotemporale Demenz beginnt häufig früher, als die meisten anderen Demenzen, ab dem 45. Lebensjahr. Anfangs zeigt sich die Krankheit vor allem durch Veränderungen der Persönlichkeit und des zwischenmenschlichen Verhaltens, wie etwa Teilnahmslosigkeit, Enthemmung oder ausgeprägte Sprachstörungen. Familiencoach Anja Kälin und Bloggerin Peggy Elfmann haben sich zu dem Thema einen Gast eingeladen: Melanie Liebsch. Sie weiß aus eigener Erfahrung, welche Auswirkungen die FTD für die gesamte Familie hat. Ihr Vater erkrankte an frontotemporaler Demenz, als Melanie zehn Jahre alt war. Die Diagnose wurde allerdings erst Jahre später gestellt. Im Podcast erzählt Melanie von den schleichenden Veränderungen und wie es ihr als Jugendliche damit ging. Sie erzählt von den Konflikten und den besonderen Belastungen, die FTD für die Angehörigen mit sich bringt. Und sie berichtet davon, was ihr geholfen hat und warum der Austausch mit anderen Angehörigen so wichtig geworden ist. Mittlerweile leitet sie selber eine Angehörigengruppe für junge Erwachsene. 

Melanies Geschichte macht aber auch Mut. Sie sagt: "Paradoxerweise hatte ich auch die allerschönsten, innigsten Vater-Tocher-Momente ganz am Ende seiner Demenz. Es ist ein Auf und Ab und es gilt für die Herausforderungen des Alltags jeden Tag aufs Neue die bestmögliche Lösung zu finden."