Die Entstehungsgeschichte von DemConLA

Forschungsprojekt zur Entwicklung eines integrierten Konzepts zur Beratung und Unterstützung von Angehörigen Demenzkranker in der lokalen Umgebung

Das Verbundprojekt DemConLA wurde von der Hochschule Landshut initiiert und von Prof. Dr. Hubert Beste geleitet. Es wurde im Rahmen der Förderlinie SILQUA-FH 2012 (Soziale Innovationen für mehr Lebensqualität im Alter) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einem Volumen von 312.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren ab dem 01.07.2012 gefördert und von den Fakultäten Soziale Arbeit und Betriebswirtschaft durchgeführt. Als wissenschaftliche Mitarbeiter fungieren Anja Wiest und Dimitrios Zagoudis.

Ziele des damaligen Vorhabens waren Aufbau, Erprobung und Weiterentwicklung eines lokalen Netzwerks zur Beratung und Unterstützung von Angehörigen Demenzkranker in der Stadt Landshut. Aufbau und Erprobung des Verbundsystems wurden durch eine wissenschaftliche Begleitstudie flankiert, die durch Befragung und Fallstudien die nachgefragte Unterstützungsfunktion der Angehörigen Demenzkranker erhoben hat. In Kooperation mit maßgeblichen Trägern der Seniorenarbeit in Landshut sollte ein Verbundsystem für Angehörige von Demenzkranken entwickelt werden, das auf vergleichbare strukturierte Regionen bundesweit übertragbar ist.

Kurzfristig sollten zunächst die enge Vernetzung sowie der intensive Informationsaustausch der Kooperationspartner erreicht werden. Mittelfristig sollte das Unterstützungssystem DemConLA implementiert und evaluiert werden, um die Funktionstüchtigkeit und Effektivität des Angebots zu prüfen. Langfristig sollte das ständig weiter zu entwickelnde Angebotsmodell als Gesundheits-Cluster fungieren. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sollte außerdem zur Profilierung neuer Berufsfelder beitragen („Employability“).

Die Förderung für das Hochschulprojekt lief im Sommer 2015 aus. Die Ergebnisse des Projektes werden voraussichtlich im Frühjahr 2016 bekannt gegeben.

Heute besteht DemConLA aus fünf Trägern, die das entstandene Netzwerk weiter aufrecht erhalten und durch dieses Verbundsystem zur Entlastung von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen beitragen möchten.

 

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Mitwirkende am Projekt:

(v.l.n.r.): Anja Wiest (wissenschaftliche Mitarbeiterin), Prof. Dr. Hubert Beste (Projektleiter), Judith Körber (MasterStudentin), Stephanie Hofmeier (studentische Hilfskraft), Dimitrios Zagoudis (wissenschaftlicher Mitarbeiter), Bianka Martolock (Fakultät Betriebswirtschaft), Frau Harjung (Angehörige), Marianne Amendinger (Diakonisches Werk Landshut e.V.), Sabine Herz (studentische Hilfskraft), Jürgen Handschuch (Landshuter Netzwerk e.V.), Michèle Staudinger (Diakonisches Werk Landshut e.V.), Prof. Dr. Dominique Moisl (Fakultät Soziale Arbeit), Petra Reif (Alzheimer Gesellschaft Landshut e.V.), Ingrid Lobmaier (Caritasverband Landshut e.V.), Gabriele Heinze (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Landshut e.V.), Prof. Dr. em. Eikelmann (1. Vorsitzender Landshuter Netzwerk e.V.);

Nicht auf dem Bild: Maria Karl (Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Landshut e.V.), Prof. Dr. Valentina Speidel (Fakultät Betriebswirtschaft), Dr. Anna Wermuth (Ltd. Oberärztin Bezirkskrankenhaus Landshut), Hanna Scholz (Bezirkskrankenhaus Landshut), Stephanie Mitlöhner (Landshuter Netzwerk e.V.).

 

 

Ehemalige Projektleitung

Hubert Beste

Prof. Dr. phil. habil.
Hubert Beste